
Wie soll man einem neuen Arzt Wenholthausen schmackhaft machen? Am besten geht das bei einem Essen in einem unserer Restaurants oder Dorfgaststätten. Da hat Wenholthausen einen besonders guten Ruf. Es kann deftig sein, darf aber auch den gehobenen Gourmet-Ansprüchen genügen. Meist gehört ein Sauerländer Bier dazu. Vorzugsweise aus der nur 5 Kilometer entfernten Veltins-Brauerei. Aber auch die Weinkeller können sich mit den großen Häusern des Sauerlandes durchaus messen.
Wenn Essen und Trinken auch Leib und Seele zusammen halten, so könne sie doch nicht der einzige Inbegriff des Lebens sein. Das Golddorf Wenholthausen darf sich eines äußerst lebhaften und funktionierenden Vereinslebens erfreuen. Besonders ausgeprägt ist das Sportangebot, das von allen Altersklassen rege genutzt wird. Für die jüngsten Dorfbewohner ist wichtig, dass es am Ort Kindergarten, Grundschule, einen super Kinderspielplatz mit angeschlossenem Wildgehege, Reitsport- und Tennisverein gibt. Zwei Gasthäuser haben Schwimmhallen. Im Sommer bietet sich der Eßmecke-Waldstausee an – für den Angler der Fluß Wenne. Konzentration üben junge Schützen in der Schießsportabteilung, und gutes Miteinander wird bei den Pfadfindern gepflegt. Wer singen will, geht in die Chöre, wer tanzen, dichten und sich auf der Bühne profilieren will zum Karnevalsverein. Schauspielerische Fähigkeiten werden im Theaterverein entdeckt und gepflegt.
Wenholthausen ist 700 Jahre alt – aber quicklebendig und jung. Sonst würden die 250 Gästebetten nicht gebucht. Die „Sommerfrischler“ kommen längst auch im Winter und genießen die weiten Wälder mit Buchen, Eichen und Fichten. Genau in dieser gesunden Mischung. Die Gebirgskämme der Homert und des Rothaargebirges liegen vor der Tür. Nicht weit von Wenholthausen findet man die Benediktinerabtei auf dem Klosterberg in Meschede mit seinem geschätzten Gymnasium. Und über allem Gleiten mit Aufwärtswind Drachen- und Gleitschirmflieger. Der Start liegt immer ganz nah…